Wilde Blumen. Sommer. Und ganz viel Gefühl


Kyss Verlag | Wildflower Summer #1 | 9783499276200 | 351 Seiten | 12,99€ | Mai 2020
Kelly Moran ist zurück! Mein Fanherz dreht Pirouetten. Die Autorin verbindet in ihrer neuen Reihe etwas, was mich total begeistert: eine Liebesgeschichte, die auf einer Ranch spielt. Ich weiß, dass ich eine völlig überromantisierte Vorstellung vom Leben auf einer Farm bzw. einer Ranch habe, trotzdem gebe ich mich meinen Träumen hin und denke: Hach, wie wundervoll! Tiere streicheln, Rasen mähen und Gemüse anbauen… Aber nun, zurück zum Buch.
Olivia hat vor einem halben Jahr ihren Bruder verloren und lebt gemeinsam mit ihrer Tante auf der Wildflower Ranch. Überraschend kommt ein Fremder vorbei und hat einen Brief von ihrem Bruder dabei. Der Fremde heißt Nathan und die beiden Männer haben zusammen gedient. Er gab Justin das Versprechen, auf seine Schwester aufzupassen. Komme was da wolle. Olivia, die auf ihren Bruder vertraut, lässt Nathan bei sich wohnen und arbeiten. Doch beiden ist nicht klar, was sich da zwischen ihnen entwickelt. Und wie groß und schwerwiegend das Geheimnis ist, dass Nathan mit sich trägt…

Sie stürzte sich voller Leidenschaft auf ihn. Sie erzählte ihm eine Geschichte. Und er wollte verdammt sein, wenn diese Geschichte nicht mit Es war einmal anfing. Als wolle Olivia ihm beweisen, dass er eine Art Held war. Genauer gesagt: ihr Held. – S. 127
Wer den Film bzw. das Buch „The Lucky One“ von Nicholas Sparks kennt, kennt die Handlung dieses Romans. Erst dachte ich „uff, blöd“. Aber nein, nein. Es handelt sich hier schließlich um einen Kelly-Moran-Roman! Die Frau schafft es wie kaum eine andere, mich emotional völlig mitzureißen. Diese Mischung aus Prickeln und Emotionalität ist einfach genau mein Fall und macht mich ganz schwach. Es ist also nicht verwunderlich, dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgesuchtet habe…
Ich gebe zu, dass es das eine oder andere Augenverdrehen meinerseits gab. Manchmal läuft die Dramamaschine auch für mich zu sehr auf Hochtouren. Doch ich liebe einfach, was sich aus diesen Szenen ergibt. Mein weiches, nach Liebe schreiende Herz ist so viel stärker als mein rationaler Verstand. Aber ich muss auch festhalten, dass mich die Geschichte mit Nakos verwirrt hat… Ich bin sehr gespannt, wie die Autorin das in Band 2 auflöst!
Die beiden Protagonisten sind auf ihre Art großartig und strapaziös. Kelly Moran konzentriert sich meist auf eine Eigenschaft, die sie besonders hervorhebt. Bei Olivia ist es definitiv ihre Selbstlosigkeit. Es ist bewundernswert und manchmal einfach zu viel des Guten. Ich mag sie sehr, auch wenn sie ab und an einfach nicht verstehen kann. Nate ist ein absoluter Beschützer. Auch wenn das irgendwie süß ist und meine Klein-Mädchen-Seele vor Verzückung zerfließt, ist es doch auch ziemlich hart an der Kotzgrenze. Ein „ich weiß das Frauen auf sich selbst aufpassen können, aber bei ihr geht es einfach nicht anders“ hilft da gar nicht. Ich bin da wirklich im Zwiespalt. Diese Harte-Schale-weicher-Kern-Sache hingegen trifft genau ins Epizentrum meiner Romantikerseele, weshalb ich einfach festhalten muss: ich bin verliebt in diesen alphasexy Typen 😀
Mein Fazit: Ich brauche mehr Wildblumen. Ich brauche mehr Sommer. Ich brauche mehr Kelly Moran!
Wie hat dir „In deinen Armen“ gefallen? Lass mir gern einen Kommentar da!
Danke fürs Lesen!
Bis zum nächsten Mal,
L🖤L
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2 Antworten auf “Rezension | Kelly Moran – Wildflower Summer – In deinen Armen”