Royal Horses I

Kronenherz

2020 ♥ Arena ♥ 351 S. ♥ Kapitel 28 + Epilog ♥ Extras: Leseprobe zu Band 2 „Kronentraum“

Pferde und Prinzen

Wisst ihr was? Dies ist tatsächlich der erste Pferderoman, den ich je von vorn bis hinten durchgelesen habe. Ich bin zwar kein Pferdemädchen, aber ein absoluter Tiermensch, deshalb liebe ich eigentlich alle Geschichten, die mit Tieren zu tun haben. Hier kommt jedoch noch das Prinzen-Thema als positiver Verstärker hinzu. Außerdem hat mich dieses wunderschöne Cover gecatcht und den ultimativen Anschub gegeben, dass ich dieses Buch lesen unbedingt lesen wollte.

Die Grundstory ist schnell erzählt: Greta hat Stress mit Freunden und ihr Bruder vermittelt ihr über seinen Patenonkel Yorick einen Ferienjob auf einem Pferdegestüt. Dort lernt sie den arroganten, aber äußerst attraktiven Pferdetrainer Edward kennen, den Stallmeister Quinn und die Geschwister Sixton und Joan. Am wichtigsten sind jedoch nicht die Menschen, die ihr begegnen, sondern die Pferde: u.a. das freche Pony Sparky, Edwards Pferd Tira und der scheue Grauschimmel Mariscal. Das Gestüt gehört der englischen Königsfamilie, doch erstmal kann sich Greta ganz beruhigt den Pferden widmen, ohne in irgendwie geartetes royales Drama hineingezogen zu werden. Doch es bleibt nicht friedlich, denn Edward ist ein ganz schöner Griesgram und ist besonders genervt, wenn sich Greta verbotenerweise dem verängstigten Mariscal nähert. Doch Greta spürt eine Verbindung und will von Edward lernen, wie sie so mit Pferden umgehen kann, wie er es tut. Das bringt die beiden näher, doch das bringt Probleme. Vor allem als der englische Thronfolger Tristan auf dem Hof auftaucht…

Anfangs kam ich nicht so recht rein in die Geschichte. Es war nicht sonderlich mitreißend und etwas fad. Doch sobald Mariscal ins Spiel kam, war ich dabei. Ich finde es toll, dass Greta ebenso wenig Ahnung von Pferden hat wie ich und deshalb alles für Pferdeanfänger erklärt und dargestellt wird. Trotzdem glaube ich, dass auch Pferdeliebhaber auf ihre Kosten kommen, denn auch wenn es nicht um Pferdeturniere oder ähnliches geht, wird die besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier und der natürlichen Umgang mit den Pferden beleuchtet. Edwards Methoden erscheinen mir sehr tierfreundlich und frei von Strenge und Drängen. Das gefiel mir unheimlich. Die sich entwickelnde Liebesgeschichte ist pubertär angehaucht, aber süß und nicht zu aufdringlich. Das Ende von „Kronenherz“ konnte mich wiederrum nicht überraschen, dafür habe ich einfach schon viel zu viele solcher Geschichten gelesen 😉

Dieses Buch ist ein rund um gelungener Debütroman der Pferdetrainerin Jana Hoch. Auch wenn mich der Anfang nicht ganz mitgezogen hat, konnte sie mich über das Buch hinweg in ihren Bann ziehen. Ich war sogar richtig betrübt, als das Buch zu Ende war und ich las, dass Band 2 erst im Herbst erscheinen wird…

Meine Herzchenbewertung:

♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

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